Wenn wir ein Buch von Euch bekommen, bessern wir bei der Gelegenheit große Risse aus.
Außerdem entfernen wir jeden Fitzel Tesafilm, der in Euren Büchern gelandet ist.
Denn - das wissen die Wenigsten - Tesafilm ist nicht gut für Papier. Verfärbungen,
Klebspuren und angegriffenes Papier sind das Ergebnis. Wir haben das auch erst erfahren,
als wir mit dem Buchbinden anfingen und sind seitdem dabei, diese Schäden
rückgängig zu machen.
Dabei verwenden wir normales Talkum-Puder zum
Trockenlegen der Leimreste vom Tesafilm und Filmoplast zum Ausbessern von Rissen.
Filmoplast ist selbstklebendes, holzfreies und säurefreies Spezialpapier und existiert
in derzeit (leider nur noch) 2 Ausführungen. Das stabile Filmoplast mit dem antiken
Aussehen existiert leider nicht mehr. Wohl aber die anderen beiden Sorten. Filmoplast P ist
durchsichtig und hauchdünn (wer es nicht weiß, sieht es nicht), und Filmoplast
P90 ist weiß und stabiler.